Veranstaltungen und Projekte

Lange Nacht der Demokratie in Rastatt

Baden-Württemberg richtet im Jahr 2026 zum zweiten Mal die landesweite „Lange Nacht der Demokratie“ aus. Der Vorabend des Tags der Deutschen Einheit – Freitag, 2. Oktober 2026 – steht dann ganz im Zeichen der Demokratie. Nach der erfolgreichen Premiere 2024 beteiligen sich zahlreiche Akteure aus der Zivilgesellschaft gemeinsam mit der Stadt Rastatt. 

Die „Lange Nacht der Demokratie“ verfolgt das Ziel, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Dabei soll die Nacht zur Auseinandersetzung mit demokratischen Werten einladen und zugleich Werbung für eine lebendige, widerstandsfähige Demokratie sein.

Das Programm des Wehrgeschichtlichen Museums Rastatt

  • Sonderöffnungszeit am 02.10.2026 von 17:30 bis 22:30 Uhr
  • Ab 17:30 Uhr ist das WGM kostenfrei für Besucher zugänglich (Dauerausstellung plus Sonderausstellung: „Aufgetaucht – Altes und Neues zur Marine im Wehrgeschichtlichen Museum“)
  • 19:00 Uhr kostenloser Vortrag von Friedrich Wein im Vortragsraum: Hornisgrinde - Die Wehrgeschichte eines Schwarzwaldberges
  • Kostenlose Kurzführungen im WGM mit Schwerpunkten „Militär, Demokratie und Badische Revolution 1848/49“
  • Mit einem historisch uniformierten Soldaten aus der Zeit der französischen Revolution können die Besucher lebendige Geschichte im Museum erleben

Das Gesamtprogramm für Rastatt finden Sie HIER. 

Festungsmonumente am Oberrhein

Die Geschichte des Festungsbaus am Oberrhein erstreckt sich von jahrtausendalten, einfachen Holzbefestigungen und Erdwällen über römische Kastelle und den Limes bis hin zu mittelalterlichen Burgen und Stadtmauern. Die Einführung der Feuerwaffen führte zu völlig neuen Befestigungselementen für Burgen, Schlösser und Städte. Neue, mächtige Festungsstädte und Festungssysteme entstanden und wurden insbesondere in den letzten 350 Jahren stetig verstärkt und ausgebaut.

Auf Initiative der Festungsstadt Germersheim, begleitet durch FORTE CULTURA, den Eurodistrikt PAMINA sowie die Touristik-Gemeinschaft Baden-Elsass-Pfalz e.V. (Vis-à-Vis), ist im Rahmen eines grenzübergreifenden Projekts eine Festungsgemeinschaft entstanden, der aktuell 30 Festungsmonumente und Museen beiderseits der deutsch-französischen Grenze angehören.

Beim „Festungssommer am Oberrhein“ des Festungsnetzwerkes Oberrhein - zu dem auch die Stadt Rastatt, der Historische Verein Rastatt sowie das Wehrgeschichtliche Museum zählen - werden die spannenden, geschichtsträchtigen Monumente auf besondere Weise erlebbar.

Es wurde eine gemeinsame Festungskarte erstellt, die einen Überblick über alle Festungen am Oberrhein bietet. Sobald kulturelle Einrichtungen wieder öffnen dürfen, können sich Geschichtsinteressierte mit einem Stempelpass selbst auf den Weg begeben und die vielen Festungswerke der Region entdecken.

Im Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt befindet sich nicht nur ein großes Reliefmodell der Bundesfestung Rastatt, sondern auch ein Studienkabinett zum Thema Festungsbau. Die dort präsentierten Festungsmodelle von Alexander von Zastrow (1801-1875) wurden im Rahmen des Projektes mit neuen Texten und didaktischem Bildmaterial aufbereitet.